Beton ist ein Gemisch aus Zement (aus Kalkstein und Ton), Gesteinskörnung (aus Sand und Kies) und Wasser. Der Zement bildet zusammen mit dem Anmachwasser den Zementleim, der die Gesteinskörnung verbindet und dadurch ein hartes Gestein entstehen lässt.
Dabei wird zwischen verschiedenen Betonarten unterschieden, die durch die Zumischung von Betonzusatzstoffen entstehen. Zusammen mit Betonstahl ergibt sich beispielsweise Stahlbeton, mit Spannstahl kann Spannbeton hergestellt werden. Mit dem Zusatz von Stahl-, Kunststoff- oder Glasfasern entsteht dagegen Faser- oder Stahlfaserbeton.
Auch die Anforderungen an Beton variieren stark. Je nachdem ob Tragfähigkeit, Sicherheit, Wärmeschutz, Feuchtigkeitsschutz, Brand- oder Schallschutz gewünscht sind, fällt die Betonmischung leichter, druckfester oder wärmedämmend aus.
Beton, der in anderer Form bereits vor rund 10.000 Jahren zum Beispiel zum Bau der Pyramiden in Ägypten benutzt wurde, ist nicht nur vielseitig in seiner Verwendung, sondern auch wirtschaftlich. Gerade beim Bau ermöglicht er kurze Bauzeiten und geringe Kosten. Während in vergangenen Jahren Beton meist verkleidet oder verputzt wurde, liegt naturbelassener oder hochglanzpolierter Beton heute als Fußboden, an Wänden oder in Küchen, etc. stark im Trend.
Bild via Anik Quellet
















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