Wohnideen für kleine Räume | welovehome
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Wer träumt nicht davon, in einem weitläufigen Loft oder einem dezent dekorierten Wohn-Palast zu leben? Die Realität sieht oft anders aus – weil der nötige Stauraum fehlt!

Doch wer einige clevere Tipps beachtet, kann auch bei wenig Fläche einiges unterbringen. Man muss nur wissen wie! Deswegen stelle ich euch einige Ideen vor, mit denen ihr selbst die kleinste 1 Zimmer Wohnung in ein echtes Stauraum-Wunder verwandeln könnt.

Flexible Möbel mit Doppelfunktion

Auch in übersichtlichen Apartments ist es nicht ratsam, jeden Zentimeter Wandfläche mit Regalen voll zu stellen. Das wirkt schnell erdrückend. Statt dessen lieber auf Möbel mit Doppelfunktion setzen.

Ein schönes Ecksofa, das sich platzsparend in eine Zimmerecke schmiegt, ersetzt zum Beispiel eine umfangreiche Sitzgruppe mit Sesseln. Wenn es sich auch noch zum Gästebett umgestalten lässt und Stauraum für Bettwäsche bietet, erfüllt es alle Funktionen. Bücher und Zeitschriften lassen sich zudem in Couchtischen mit zusätzlichen Regalböden unterbringen.

Für den Essbereich eignen sich Klapp- und Auszieh-Tische, die bei Bedarf zur großen Tafel ausgefahren werden können. Wer in der Küche zusätzlichen Arbeitsplatz benötigt, kann sich einen Wandtisch zulegen, der nach Gebrauch eingeklappt wird. Und auch Sitzbänke für Küche, Esszimmer und Diele sind wandelbar: Als Truhe oder mit eingezogenen Regalböden fassen sie Schuhe, Textilien oder selten benötigte Küchenutensilien.

Kommoden mit eingebautem oder ausklappbarem Schreibtisch sind ebenso funktional und bieten sich für alle an, die nur ab und zu einen Platz zum Arbeiten brauchen. Wer lieber einen separaten Schreibtisch möchte, sollte auf zusätzliche Schubladen oder versenkte Boxen (wie bei dem Modell „KUUBO“, gesehen bei Vitra) achten. Rollcontainer (z.B. „MOBIL“, gesehen bei Kartell, oder „X-Large“ von Duravit) lassen ebenfalls nicht benötigten Kram verschwinden.

Im Bad machen die modernen Spiegelschränke Platz für Zahnbürste und Co., während im Schlafzimmer Betten mit Schubladen Bettwäsche fassen. In einem Kopfteil mit integrierter Ablage (z.B. „Odda“, „Brimmes“ oder „Malm“ von IKEA) können außerdem Bücher zum abendlichen Schmökern aufbewahrt werden.

Kreative Wohnideen

Mit etwas Fantasie lassen sich auch so genannte „tote“ Ecken der Wohnung in Stauraum verwandeln. Eine ungenutzte Durchgangstür zum Beispiel. Einfach mit Dämmstoffeinlage und Rigipsplatte isolieren und die entstandene Nische in einen Schreibtisch oder ein hübsches Bücherregal verwandeln. Und selbst die Schräge bei Treppen kann mit Einlegregalen für Bücher oder CDs genutzt werden.

Kleine Wohnungen verfügen meist über noch winzigere Küchen. Doch auch hier lässt sich mit etwas Kreativität einiges machen. An Schienen an der Tür oder an freien Wänden lassen sich zum Beispiel Töpfe, Pfannen oder Tassen aufhängen. Schmale Schränke mit seitlichem Auszug machen selbst von kleinsten Ecken Gebrauch und bieten genügend Platz für Essig, Öl und Gewürze. Eckregale oder angepasste Regale rund um den Türrahmen sorgen für zusätzlichen Stauraum. Optimal, aber nicht ganz so preisgünstig, sind natürlich hohe Einbauschränke. So lässt sich wirklich jeder Zentimeter optimal nutzen.

Im Flur oder im Wohnzimmer schaffen Bücherregale, die ringsum im Raum verlaufen und sich gerade noch in Greifweite befinden, praktische Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Farbgestaltung

Besonders bei kleinen Räumen ist auch die optische Gestaltung extrem wichtig. Helle Töne an Wänden und Möbeln wirken luftiger.

Gerade bei übersichtlichen 1-Zimmer-Apartments ist es zudem wichtig, die einzelnen Wohnbereiche für Arbeiten, Kochen, Essen und Schlafen voneinander zu trennen. Entsprechend sollten Möbel als Abgrenzung im Raum genutzt werden. Mit Wandfarbe werden zusätzliche „Inseln“ geschaffen. Aber nicht auf kunterbunt setzen! Am besten in zwei oder drei Abstufungen der persönlichen Lieblingsfarbe streichen.

Bilder via homebug, IKEA Home Network, Klaus Einmaier, decorology

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